Eine zentrale Neuerung, die sich bei Lichtdruck 2.0 gegenüber den Anfängen geändert hat, ist die Nutzung von Elektrizität. Wo man bis ca. 1900 in den Werkstätten noch Dampf- oder Wasserkraft für die Maschinen einsetzte, in der Sonne belichtetet und kaltes Wasser mittels (gelagerten) Eisblöcken realisierte, kommt heute Elektrizität zum Einsatz. Das gilt auch für das Messen und Dokumentieren. 

Da die Werkstatt über keine feste, geschweige denn ausreichende Verkabelung verfügt(e), ich zu wenig Ahnung und zu großen Respekt vor offenen Kabeln habe und es eine Menge verschiedener und örtlich flexible Anschlüsse braucht, setze ich auf für Steckdosen (-leisten) und Verlängerungskabel. Also 220 V Steckdosen, USB-Buchsen, Netzwerk und Funkstandards. Das Shema zeigt (beispielhaft) das Netzwerk an Steckern, Kabeln und Verbindungen, die in der Werkstatt zum Einsatz kommen. Die Gliederung in einzelne Bereiche wie Laboratorium, Maschine oder Büro verfügen über eine smarte Schnittstelle mit dem ioBroker und erfasst so (separat) den Verbrauch und lässt sich schalten.

Die Basis ist ein „Bauverteiler“, der neben zwei 16A-Anschlüssen (Starkstrom) für die 2169 und einen Warmwasserboiler über vier einzeln abgesicherte 220V-Ausgänge verfügt, die jeweils bis 2450 W Leistung bereitstellen.

Durch diesen Ansatz ist die Verkabelung flexibel, schnell installiert bzw. geändert und „idiotensicher“.