In den Fachbüchern werden der Filtrierung der Gelatine eigene Kapitel gewidmet und auf die Notwendigkeit hingewiesen. Wir haben verschiedene Techniken ausprobiert, wobei wir bisher keine nennenswerten Vorteil durch das Filtern erkennen konnten. Es könnte mit der heutigen Herstellung, der damit verbundenen Reinheit der Materialien und dem sauberen Umgang zusammenhängen…?!

Der Vollständigkeit halber hier unsere gemachten Erfahrungen…

Wir haben mit verschiedenen Kaffeefiltern aus Keramik, Kunststoff und Metall experimentiert, in die angefeuchtete Filtertüten verschiednerer Porengröße gelegt wurden. Die Filter wurde teilweise temperiert. Der Beutel wird darin entleert oder eingelegt und umgestülpt. So können Filter und Sack entsorgt werden.

Nachteile dabei sind: ein kontaminierter Filter, der gereinigt werden muss, es braucht ein zusätzliches Auffanggefäß, um die gefilterte Menge abwiegen zu können und es dauerte teilweise eine halbe Stunde.

Unsere präferierte Variante ist ein Nylonstrumpf, der beim Gießen über das Becherglas gestülpt wird. Durch unterschiedliche Dehnung lässt sich die Fließmenge regulieren! Der Filter kann einfach durch Verschieben „erneuert“ werden. Funktioniert, ist günstig, spart Zeit und produziert wenig Abfall.

GELITA hat uns dazu folgenden Hinweis gesendet..

Die heutigen Gelatinen werden unter Lebensmittelbedingungen produziert und filtriert. Die Qualitäten sind deutlich höher als in früheren Zeiten. Unlösliche Teilchen oder Verunreinigungen während des weiteren Verarbeitungsprozesses können jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. GELITA empfiehlt seinen Kunden deshalb Gelatinelösungen vor dem Einsatz entsprechend den Anforderungen der Produkte zu filtrieren.